Mitteilungsblatt des Bochumer Bürgervereins

Bochum, September 2006                          Nr. 10

Inhaltsverzeichnis

Liebe Freunde und Förderer des Vereins 

„ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT e.V.“ 

Es freut uns sehr, dass in diesem Jahr nicht nur der Grundstein für die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen gelegt, sondern durch Oberbürgermeisterin Dr. Scholz auch der erste Spatenstich zum Neubau vorgenommen worden ist. Wir berichten über beide Ereignisse in diesem Heft. Inzwischen schreiten die Bauarbeiten voran, im Jahre 2007 soll die Gemeinde ihr neues Haus beziehen können. Auch in der zehnten Ausgabe unserer Mitteilungsblattes berichten wir über Ereignisse, die jüdisches Leben in Bochum in Vergangenheit und Gegenwart betreffen, über Projekte unseres Vereins. Zentrales Anliegen ist für uns nach wie vor das Gedenken und Mahnen an das zerstörte jüdische Leben in Bochum, wir begleiten aber auch das sich entwickelnde Leben der neuen Gemeinde. Das Projekt „Stolpersteine“ erweist sich als sehr erfolgreich. Unser Verein beteiligt sich nicht nur an der Betreuung der „Paten“, sondern hat selbst die Patenschaft für Ella und Ferdinand Sternberg übernommen. Um zu zeigen, welche Ergebnisse die Recherchen der Paten bringen können, drücken wir unseren Beitrag ab.  Der Kontakt zu den Mitgliedern der alten jüdischen Gemein-de ist nach wie eine wesentliche Aufgabe für uns. Das zeigt sich einmal in den telefonischen und brieflichen Kontakten – wir drucken wiederum einige Leserbriefe ab -, sondern auch in Begegnungen, die wir auf Reisen haben: Ein Beispiel ist der Bericht über das Treffen mit Rosi Rubens-Flatow in Santiago de Chile. In diesen Tagen und Wochen pflegen wir intensiv den Kontakt mit unseren Freunden in Israel, immer in Sorge um ihr Wohlergehen. Wir hoffen mit ihnen, dass der aktuelle Krieg bald beendet wird, sich Perspektiven für eine dauerhafte friedliche Lösung ergeben mögen. 

Herzlichst                                                                 Ihre Redaktion