Mitteilungsblatt des Bochumer Bürgervereins

Bochum, September 2008                          Nr. 12

Inhaltsverzeichnis

Liebe Freunde und Förderer des Vereins

    Die Einweihung der neuen  Synagoge der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen im letzten Dezember war natürlich das  Ereignis im vergangenen Jahr. Inzwischen hat die jüdische Gemeinde  auch das Gemeindezentrum bezogen und mit Leben gefüllt. Ruth Engler wird in ihrem Bericht über das Leben in der Gemeinde berichten. Das Interesse der Bevölkerung an  der Synagoge ist sehr groß. Fast täglich finden Führungen statt, die auch von unseren Vereinsmitgliedern Gerd Liedtke, Vorsitzender des Freundeskreises Bochumer Synagoge, und Hubert Schneider durchgeführt werden. Gerd Liedtke wird in seinem Artikel einen Überblick über die Entwicklung der Nachfrage geben. Über eine ausführliche Darstellung der feierlichen Einweihung der Synagoge verzichten wir in diesem Heft, fast alle Leserinnen und Leser haben die ausführliche Dokumentation der Stadt Bochum dieses Ereignisses erhalten.

   Auch in dieser neuen Ausgabe unseres Mitteilungsblattes berichten  wir wieder über Ereignisse, die jüdisches Leben in Bochum in Vergangenheit und Gegenwart betreffen, über Projekte unseres Vereins, die wir oft in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen durchführen. Ralf Feldmann, Klaus Kunold und Hubert Schneider berichten über die Veranstaltungen anlässlich des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung in Bochum  am 8. Juni 1933, Günter Nierstenhöfer über den "Zug der Erinnerung", der in Bochum Station machte.

  Die Rubrik "Blick in die Geschichte" führen wir fort: So wie wir im letzten Heft an die Einweihung der Bochumer Synagoge 1863 erinnerten, so erinnern wir diesmal an die Einweihung der Gedenktafel für  die im Ersten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der jüdischen Gemeinde 1921 und ordnen dieses Ereignis historisch ein. Der Kontakt zu den Mitgliedern der alten jüdischen Gemeinde ist nach wie vor eine wesentliche Aufgabe für uns. Er findet seinen Ausdruck vor allem in brieflichen und E-Mail- Kontakten! Der Computer ist glücklicherweise eine Maschine, deren Handhabung unabhängig  vom Alter möglich ist.
Großartig!

Herzlichst                                                          Ihre Redaktion