Mitteilungsblatt des Bochumer Bürgervereins

Bochum, September 2014                          Nr. 18

Inhaltsverzeichnis

Liebe Freunde und Förderer des Vereins

"ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT e.V."

Auch in der neuen Ausgabe unseres Mitteilungsblattes berichten wir wieder über Ereignisse, die jüdisches Leben in Bochum in Vergangenheit und Gegenwart betreffen, über Projekte unseres Vereins und der Organisationen in Bochum, mit denen wir kontinuierlich zusammenarbeiten.

Im Kontext des 9. November 1938 wurden in Deutschland ca. 36 000 jüdische Männer verhaftet und in Konzentrationslager bzw. Polizeigefängnisse verschleppt. Das war auch in Bochum so. Hubert Schneider erinnerte in einem Vortrag am14. Mai im Stadtarchiv erstmals an diese Vorgänge in unserer Stadt, versuchte aufzuzeigen, was das für die Betroffenen und ihre Angehörigen bedeutete. Wir drucken den Text hier ab. In Bochum waren nach heutigem Kenntnisstand 72 Männer betroffen, deren Namen wir hier veröffentlichen. Gleichzeitig informieren wir über das weitere Schicksal dieser Personen.

Im Herbst d.J. wird das neue Buch von Hubert Schneider erscheinen: Leben nach dem Überleben – Juden in Bochum nach 1945. Wir stellen das Buchprojekt hier vor.

Am 17. September 2013 wurden in Bochum durch den Kölner Künstler Demnig wieder 20 Stolpersteine verlegt. Wir nennen die Namen und die Orte, an denen die Plaketten verlegt wurden.

Hubert Schneider erinnert in einem Nachruf an den verstorbenen Alfred Salomon, der unserem Verein sehr verbunden war.

Sabine Krämer stellt in einem Artikel die Porta Polonika vor. Dabei handelt es sich um ein in Bochum ansässiges Zentrum, das sich mit der Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland beschäftigt. Frau Krämer selbst beschäftigt sich mit den sogenannten Ostjuden.

Und Günter Nierstenhöfer berichtet über die Verleihung der Dr. Ruer-Medaille an Hannes Bienert. Abgedruckt wird auch die Laudatio, gehalten von MdB Axel Schäfer.

Herzlichst                                                                            Ihre Redaktion