Mitteilungsblatt des Bochumer Bürgervereins

Bochum, September 2014                          Nr. 18

Inhaltsverzeichnis

Leben nach dem Überleben: Juden in Bochum nach 1945 -
Ein Forschungsprojekt (20)

1.Forschungsstand

Nach dem Holocaust sollten sich gemäß einer Devise des jüdischen Weltkongresses „Juden nie wieder auf der blutgetränkten Erde Deutschlands ansiedeln“. Dennoch gründeten deutsche Juden, von denen etwa 15 000 die Verfolgung im Deutschen Reich überlebt hatten, im „Land der Mörder“ neue Gemeinden. Hinzu kamen in den ersten Nachkriegsjahren rund 250 000 Juden aus Osteuropa, die Displaced Persons (DPs).

Erst sehr spät hat sich die Forschung des Themas „Juden in Deutschland nach 1945“ angenommen. Mit gutem Grund wurde viele Jahre das Hauptaugenmerk auf die Verfolgungsgeschichte der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus gelegt.

Der von Michael Brenner 2012 herausgegebene Sammelband: Geschichte der Juden in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart (erschienen im Beck-Verlag in München), an dem neun Zeithistoriker samt Mitarbeiterstab mitarbeiteten, fasst die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Forschungsergebnisse zusammen. Die Studie schildert die vielfältigen Facetten und die höchst komplexe Gemengelage des jüdischen Lebens und des Wiederaufbaus der Gemeinden nach 1945.

Mit der Gründung des Staates Israel 1948 wanderte gut die Hälfte der jüdischen DPs nach Palästina aus, weitere 90 000 fanden in den USA und Kanada eine neue Heimat. Ein harter Kern blieb trotz heftiger Proteste zionistischer Organisationen in Deutschland. Nach dem großen Exodus zählten die jüdischen Gemeinden im März 1949 nur mehr 21 600 Mitglieder, wobei die deutschen Juden knapp die Mehrheit stellten. Speziell in Süddeutschland,  wo sich die großen Auffanglager befunden hatten, dominierten jedoch die verbliebenen DPs aus Osteuropa das Leben der Gemeinden. Mit der Auflösung des „Zentralkomitees der befreiten Juden“ im Dezember 1950 ging die jüdische DP-Ära offiziell zu Ende.

Als Interessenvertretung etablierte sich nun der im Juli 1950 gegründete „Zentralrat der Juden in Deutschland“, dessen Bezeichnung eine deutliche Abkehr von der Identität der deutschen Juden vor 1933 markiert, die sich als „deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens“ definiert hatten.

Im Folgenden werden in dem von Brenner herausgegebenen Sammelband die Politik des Zentralrats in den folgenden Jahrzehnten rekonstruiert, die Auswirkungen dieser Politik auf die Entwicklung der Situation innerhalb Deutschlands und auf die Außenwirkung. Gestreift wird die Situation der Juden in der DDR und dann vor allem die Zäsur nach dem Fall der Berliner Mauer, dem Zusammenbruch der Sowjetunion, der die Einwanderung von 100 000 Juden aus den Staaten der früheren Sowjetunion in das wiedervereinigte Deutschland zur Folge hatte.

Was nun die Situation der Juden in Bochum nach 1945 betrifft, so gibt es einige Vorstudien des Verfassers dieser Zeilen aus den vergangenen Jahren.(21) Dabei wurde der Schwerpunkt vor allem auf die Mitglieder der Gemeinde gelegt: Wer waren sie, woher kamen sie, was wissen wir über ihre Erlebnisse im Dritten Reich? 

Grundlage hierfür waren die Formulare, mit denen diese Menschen in den Jahren 1945 bis 1947 die Aufnahme in die neugegründete jüdische Nachkriegsgemeinde beantragten. Die Formulare liegen komplett im Nachlass Siegbert Vollmanns, des ersten Vorsitzenden der Bochumer Gemeinde von 1945 bis 1954, den der Verfasser vor einigen Jahren auf dem Speicher des Vollmann-Sohnes Gert in Zaandam gefunden hatte.(22)
Die Situation der Gemeinde konnte mithilfe des erhaltenen Briefwechsels Vollmanns mit überlebenden Bochumer Juden, die in aller Welt wohnten, rekonstruiert werden. In einer weiteren Vorstudie hat der Verfasser in der Einleitung seines Buches über die Bochumer „Judenhäuser“ ausführlich über die Praxis der „Wiedergutmachung“ in der Nachkriegszeit in der Bundesrepublik Deutschland im Allgemeinen und in der Stadt Bochum im Besonderen geschrieben.(23)

2. Eigener Ansatz

Was in der Forschung bis heute völlig fehlt, ist eine Untersuchung der konkreten Lebenssituation jüdischer Menschen in den Nachkriegsjahren in Deutschland am Beispiel einer Gemeinde.

Hier setzt meine Studie an. Geplant ist eine Untersuchung der jüdischen Nachkriegsgemeinde in Bochum.

Es war nicht selbstverständlich, dass Juden 1945 nach Deutschland, in das Ruhrgebiet, nach Bochum zurückkamen. Was waren das für Leute? Hatten sie schon früher hier gewohnt, waren sie Mitglieder der alten Gemeinde gewesen? Waren es gläubige Juden gewesen, aktive Mitglieder der Gemeinde? Hatten sie in sogenannten christlich-jüdischen Mischehen und mehr am Rande der Gemeinde gelebt? Oder waren sie überhaupt nicht religiös gewesen, waren durch die Nazi-Gesetzgebung in eine jüdische Identität gezwungen worden? Kamen sie aus anderen Städten, aus anderen Ländern gezielt oder mehr zufällig hierher? Warum kamen sie? Gab es Alternativen? War Bochum eine Zwischenstation oder wollten sie auf Dauer hier bleiben? Wenn sie Bochum wieder verließen, wann und warum?

Vieles sprach gegen diese Rückkehr: Das Zusammentreffen mit einer Bevölkerung, die ihre jahrelange Ausgrenzung, Enteignung und zuletzt die Deportation zumindest nicht verhindert hatte, kann nicht einfach gewesen sein. Dazu kam, dass in der jüdischen Welt, auch von den Mitgliedern der alten jüdischen Gemeinde Bochum, denen die Flucht ins Ausland gelungen war, die Gründung neuer Gemeinden in Deutschland sehr kritisch gesehen, wenn nicht abgelehnt wurde. Welche Erfahrungen machten die Bochumer Juden in der Nachkriegszeit? Wie gestalteten sich ihre Lebensbedingungen? Welche Unterstützung erhielten sie? Wie gestaltete sich der Umgang mit den Behörden, in denen es ja eine große personelle Kontinuität gab? Wie reagierte man auf antisemitische Aktionen, hier vor allem auf die Schändungen der jüdischen Friedhöfe, die in den ersten Nachkriegsjahren zum Alltagsgeschehen gehörten? Welche Wirkung hatten Entnazifizierungsverfahren, Prozesse gegen NS-Täter? Und nicht zuletzt: Wie erlebten sie die bürokratische Handhabung der sogenannten Wiedergutmachungsverfahren, die zum Teil erst in den 60er Jahren des letzten Jahrhundert durchgestanden werden mussten? Viele erlebten das Ende der Verfahren nicht mehr.

All diese Fragen werden in einer groß angelegten Einführung grundsätzlich abgehandelt. Das Ergebnis wird dann im Hauptteil des Buches auf die konkrete Lebenssituation der einzelnen Mitglieder der Gemeinde bezogen. Dieser Hauptteil ist biographisch angelegt. Es werden 60 Lebensgeschichten von Familien oder Einzelpersonen erzählt, so viele Mitglieder hatte die Gemeinde 1947. Wie ein roter Faden ziehen sich durch die einzelnen Biographien quasi leitmotivisch Äußerungen von zwei Bochumer Juden, die Mitglieder der alten Gemeinde gewesen waren:

Der in Manchester lebende Rabbiner Dr. David, der jahrzehntelang die Bochumer Gemeinde geführt hatte, schrieb am 21. März 1947 an Siegbert Vollmann, den Vorsitzenden der Bochumer Nachkriegsgemeinde:

„Da selbst in der tragischen Geschichte unseres Stammes so Entsetzliches nicht geschehen ist wie in unseren Tagen, können keine Worte zum Ausdruck bringen, was man fühlt beim Gedenken der Menschen, mit denen man Jahrzehnte hindurch verbunden war, und die gleichfalls Opfer eines durch Hitler zu Bestien gewordenen Volkes geworden sind. Umso mehr freut man sich, wenn man hie und da hört, dass manche doch noch, wenn auch mit Wunden aller Art, überlebt haben.“

Und Simon Freimark, der von Bochum aus nach Theresienstadt verschleppt worden war und überlebt hatte, schrieb am 5. Oktober 1945 – er wartete zu diesem Zeitpunkt im DP-Camp Deggendorf in Bayern auf die Einreiseerlaubnis in die USA – an seinen in Philadelphia lebenden Sohn Gerhard zu dessen 24. Geburtstag: „Nur dem Vergangenen nicht nachtrauern, wir können daran leider nichts mehr ändern. Es lebe das Leben, mit G’tt, Dein Papa.

Überlebt mit Wunden aller Art – Es lebe das Leben.

In diesem Spannungsfeld lebten die jüdischen Menschen in Bochum nach 1945.

Die Leitfragen zu den Lebensberichten in jedem einzelnen Fall sind: Wie stark waren die Wunden, die den Menschen zugefügt worden waren? Und wie stark wirkten sie nach, beeinflussten, behinderten den allgegenwärtigen Wunsch, ein normales Leben zu führen, wie Simon Freimark es fast beschwörend für seinen Sohn und sich erhofft?

Um ein Ergebnis vorweg zu formulieren: Die alten Mitgliedern der neuen Gemeinde hatten kaum eine Chance, dieses normale Leben zu führen. Die zugefügten Wunden waren zu tief. Und die Nachkriegserfahrungen sorgten dafür, dass diese Wunden immer wieder aufgerissen wurden. Anders war das bei den wenigen jungen Mitgliedern der neuen Gemeinde: Sie hatten zumindest die Chance, in ein neues Leben zu starten. Vielen gelang es, für sich und ihre Familien eine Existenz zu gründen. Doch auch für sie waren die geschlagenen Wunden so stark, dass sie immer wieder durchbrachen. Und das mit zunehmenden Alter immer mehr.

Die jüdische Gemeinde in Bochum wurde Ende der 40er Jahre immer kleiner. Bald war man nicht mehr in der Lage, wegen der geringen Zahl der Gemeindemitglieder hier Gottesdienste zu feiern, die jüdischen Feiertage zu begehen. So kam es ab 1948 zur Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden in Herne, Recklinghausen, auch Dortmund. 1954 zog man auch organisatorisch die Konsequenzen: Die einzelnen Gemeinden wurden aufgelöst, gegründet wurde die Verbundgemeinde Bochum-Herne-Recklinghausen. Im Jahr 1954 starb auch Siegbert Vollmann, der erste Vorsitzende der Bochumer Gemeinde. Es bietet sich an, den zeitlichen Rahmen 1945 bis 1954 zu wählen.

3. Quellenlage

Einen sehr hohen Erkenntniswert haben die Akten der jüdischen Gemeinde aus der Nachkriegszeit, die im Stadtarchiv Bochum aufbewahrt werden. Sie dokumentieren die Arbeit vor allem Siegbert Vollmanns in seiner Funktion als Vorsitzender der Gemeinde. Vollmann war quasi der Kontaktmann zwischen den Überlebenden der alten jüdischen Gemeinde und den Bochumer Behörden. Er selbst trat oft als Bevollmächtigter in den Verfahren auf. Die Akten enthalten die von den Mitgliedern der Gemeinde und den in der Emigration lebenden ehemaligen Bochumer Juden benötigten offizielle Bescheinigungen, Todesurkunden und gewähren im Einzelfall Einblicke in die Probleme, die im Umgang mit den Behörden entstanden. Man sieht, dass Vollmann ein großes Ansehen nicht nur bei den Gemeindemitgliedern, sondern auch bei den Behörden genoss. Und er setzte sich vehement für die Interessen seiner Leute ein, äußerte sich im Umgang mit den Behörden auch mal völlig undiplomatisch, wenn es die Situation erforderte.

Von außerordentlicher Bedeutung ist der private Nachlass Vollmanns, den ich vor Jahren auf dem Speicher des Hauses seines in Zaandam in den Niederlanden lebenden Sohnes gefunden habe. Er wird heute im Archiv des „Vereins Erinnern für die Zukunft e.V.“ aufbewahrt. Hier befand sich auch die lückenlose Kartei der Mitglieder der jüdischen Gemeinde nach 1945 samt den Fragebögen, die diese ausfüllen mussten vor ihrer Aufnahme in die jüdische Gemeinde. Hier gab es eine Rubrik: Angaben über Erlebnisse im Dritten Reich, die sehr aussagekräftig ist.

Zahlreich sind die Informationen und Dokumente, die mir aus privaten Nachlässen der überlebenden Familienmitglieder zugänglich gemacht worden sind, ergänzt durch Gespräche und Interviews, die ich in den letzten 20 Jahren führte. Zusammen mit den niedergeschriebenen Erinnerungen der Überlebenden bieten sie Einblicke in die persönliche Verfolgungsgeschichte, aber auch über das Leben nach dem Überleben.

Vollmann schickte mit seinen Briefen immer wieder das „jüdische Gemeindeblatt“ in alle Welt, versehen mit dem Kommentar, „Wenn ihr das lest, wisst Ihr, was in Deutschland los ist.“ Lange war dieses „Mitteilungsblatt“ nirgends auffindbar, bis es schließlich im Bestand des Zeitungsarchivs in Dortmund als Film auftauchte. Es handelt sich dabei um das „Jüdische Gemeindeblatt 38 für die Nord-Rheinprovinz und Westfalen“, das mit Genehmigung der Militärregierung erstmals am 15. April 1946 erschien. In den folgenden Jahren wurde das Gemeindeblatt zum Sprachrohr der vor allem in der britischen Zone Deutschlands lebenden Juden. Außerdem wurden Presseartikel aus ganz Deutschland nachgedruckt, soweit sie sich mit der Situation der Juden beschäftigten. Berichtet wurde über Erfahrungen mit Antisemitismus, über den zögerlichen Fortgang der Wiedergutmachung, über Entnazifizierung, über Gerichtsverfahren gegen Naziverbrecher, über die Arbeit der städtischen und staatlichen Behörden in der Behandlung der Juden vor Ort. Und natürlich ist das Thema „Auswandern oder Hierbleiben“ ein Dauerthema.

Diese Quelle gewährt einen schonungslosen Blick auf die deutsche Nachkriegswirklichkeit aus der Perspektive der hier lebenden Juden, sie wird hier erstmals ausgewertet. Da Vollmann sie regelmäßig in alle Welt schickte, prägte sie auch die Wahrnehmung Deutschlands bei den Empfängern.

Wichtig sind die Archivbestände im Stadtarchiv Bochum und im Staatsarchiv des Landes Nordhrein-Westfalen in Münster. Im Stadtarchiv sind es vor allem die Aktenbestände der Behörden, die sich mit der Betreuung der Rückkehrer zu tun haben. Hier sind es vor allem die Akten des Wiedergutmachungsamtes und des Kreis-Sonderhilfsausschusses, die einen großen Aussagewert haben: Sie arbeiten nicht nur die Verfolgungsgeschichte auf, sondern gewähren auch Einblick in die Lebenswirklichkeit der Menschen nach 1945 und die Probleme, die sich daraus zwischen den Behörden und dem einzelnen Menschen ergeben. In Münster liegen die Wiedergutmachungsakten und die Rückerstattungsakten. Sie gewähren Einblicke in die berufliche Stellung und den privaten Lebensstil der Antragsteller. Vor allem bei den Verhandlungen über die Entschädigung für „Schaden an Freiheit“, „Schaden im beruflichen Fortkommen“ und „Schaden in der Ausbildung“ werden die konkreten Lebensumstände der Betroffenen vor und nach 1945 deutlich. Den Entscheidungen liegen i.d.R. eidesstattliche Erklärungen von Zeitzeugen und den Überlebenden zugrunde. In Bochum kommt hinzu, dass nach dem Krieg die noch lebenden Beamten des Finanzamtes und der Wohlfahrtsbehörden befragt wurden.

Das Buch behandelt vor allem folgende Aspekte:

- Die Mitglieder der jüdischen Gemeinde, versehen mit „Wunden aller Art“ versuchen ein normales Leben zu führen. Inwiefern gelingt das? Wie stark wirken die zugefügten Verletzungen im Alltag nach 1945 nach?

- Inwiefern behindern oder fördern die Erfahrungen in der Nachkriegszeit die Bemühungen um ein normales Leben? Hier spielen vor allem die Wahrnehmung des deutschen Umgangs mit der NS-Vergangenheit durch Mitglieder der jüdischen Gemeinde und die konkreten Erfahrungen eine Rolle, die diese Menschen mit Behörden und der nichtjüdischen Nachkriegsgesellschaft machten.

- In den Focus tritt erstmals eine Personengruppe, die bisher kaum berücksichtigt wurde: Die in sogenannten Mischehen lebenden christlich-jüdischen Paare und deren Kinder, die so genannten Mischlingen. Alle wurden im September/Oktober 1944 verhaftet und in Arbeitslager verschleppt: Die jüdischen Partner dieser Beziehungen Ende September 1944, die christlichen Partner und die Kinder Anfang bis Mitte Oktober 1944. Fast alle überlebten, bildeten den Kern der jüdischen Nachkriegsgemeinde.

Das gewählte Thema füllt eine Forschungslücke: Eine solche Fallstudie gibt es bis heute noch nicht.

(Hubert Schneider)

20 Das Buch wird voraussichtlich Ende 2014 erscheinen.
21 Schneider, Hubert: Siegbert Vollmann. Die Anfänge der jüdischen Gemeinde in Bochum nach 1945, in: Keller, Manfred/Wilbertz, Gisela: Spuren im Stein. Ein Bochumer Friedhof als Spiegel jüdischer Geschichte, Essen 1997, S. 357-367; ders.: Anfänge jüdischen Lebens in Bochum nach 1945, in: Kwiatkowski, Iris/Oberweis, Michael: Recht, Religion, Gesellschaft und Kultur im Wandel der Geschichte. Festschrift für Dieter Scheler, Hamburg 2008, S. 465-482; ders.: Anfänge jüdischen Lebens in Bochum nach 1945, in: Liedtke, Gerd: Die neue Bochumer Synagoge. Bilder und Texte, Berlin 2011, S. 44-48.
22 Der Nachlass befindet sich heute im Archiv des Vereins „Erinnern für die Zukunft e.V.“.
23 Schneider, Hubert: Die „Entjudung“ des Wohnraums – „Judenhäuser“ in Bochum. Die Geschichte der Gebäude und ihrer Bewohner, Münster 2010.