Mitteilungsblatt des Bochumer Bürgervereins

Bochum, September 2015                          Nr. 19

Inhaltsverzeichnis

Liebe Freunde und Förderer des Vereins

„ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT e.V.“

Auch in der 19. Ausgabe unseres Mitteilungsblattes berichten wir wieder über Ereignisse, die jüdisches Leben in Bochum in Vergangenheit und Gegenwart betreffen, über Projekte unseres Vereins und der Organisationen in Bochum, mit denen wir kontinuierlich zusammenarbeiten. 1995 besuchten 54 ehemalige Mitglieder mit Angehörigen der alten jüdischen Gemeinde Bochum, die Stadt, aus der sie in den dreißiger Jahren fliehen mussten, um zu überleben. Hannah Deutch, New York, erinnert sich nach 20 Jahren an dieses Ereignis. Hubert Schneider versucht eine Bewertung dieses Besuches aus heutiger Sicht. Manfred Keller stellt am Beispiel der Goethestraße den Stelen-Weg zur jüdischen Geschichte vor und Günter Nierstenhöfer berichtet über den Anschlag auf das Holocaust-Mahnmal in Herne. Am 8. Mai 1915 gedachten wir der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus. U.a. hielt Felix Lipski von der jüdischen Gemeinde aus diesem Anlass einen Vortrag, den wir abdrucken. Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule gestalteten die Gedenkveranstaltung am 9. November 2014. Sie berichten daüber, was diese Arbeit für sie bedeutete. Im Kontext des 9. November 1914 hielt Hubert Schneider einen Vortrag: Sept./Okt. 1944: Christliche und jüdische Partner in sogenannten „Mischehen“ und deren Kinder werden in Arbeitslager deportiert. Wir drucken den Text hier ab.

Herzlichst                                                                                  Ihre Redaktion