Mitteilungsblatt des Bochumer Bürgervereins

Bochum, September 2005                             Nr. 9

Inhaltsverzeichnis

8. Mai 2005 –
60. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg

Auf Initiative der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten – Bochum fand im Januar 2005 ein treffen verschiedener Gruppen, Initiativen, Organisationen etc. statt, um darüber nachzudenken, wie man in Bochum des 60. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2005 gedenken könne. Mit dem Motto:

 „60. Jahrestag – Befreiung von Faschismus und Krieg“ -
Initiative 8. Mai

 - trat dieses Bündnis auf einer Pressekonferenz an die Bochumer Öffentlichkeit. In einem von rd. 30 Initiativen, Gruppen, Organisationen, Parteien und Gewerkschaften unterzeichneten, gut gestalteten Faltblatt wurden die Aktivitäten in den Aktionswochen um den 8. Mai 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Zeitraum von Anfang April bis Ende Mai 2005 fanden über 30 Veranstaltungen , z.B. Lesungen, Filmvorführungen, Stadtrundgänge, Vorträge, Konzerte und Diskussionsrunden statt. Der Verein „Erinnern für die Zukunft“ arbeitete in dem Bündnis „Initiative 8. Mai 2005“ aktiv mit. Die Bochumer Presse berichtete sehr ausführlich während der Aktionswochen über die verschiedenen Veranstaltungen der „Initiative 8. Mai 2005“.

Höhepunkt dieser Aktionswochen war die Veranstaltung am 7. Mai 2005 in der Bochumer Innenstadt auf dem Husemannplatz, die wie folgt angekündigt wurde: „Mit einem Aktionstag wollen die VeranstalterInnen ‚Initiative 8. Mai‘ auf dem Husemannplatz in einem bunten Wechsel von Politik und Kultur mit der Bevölkerung Bochums den Tag der Befreiung feiern und der Opfer von Krieg und Faschismus gedenken.“ Die VeranstalterInnen waren besonders erfreut über den Besuch der Bochumer Oberbürgermeisterin, die auch einige Worte an die TeilnehmerInnen richtete und mit ihnen diskutierte.

Mit den Aktionswochen zum 60. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg hatte die „Initiative 8. Mai 2005“ in Bochum in der Diskussion um Begriffe wie „Befreiung oder Niederlage?“ ein deutliches Zeichen gesetzt.

(Klaus Kunold)