Mitteilungsblatt des Bochumer Bürgervereins

Bochum, September 2012                          Nr. 16

Inhaltsverzeichnins

Liebe Freunde und Förderer des Vereins
"ERINNERN FÜR DIE ZUKUNFT e.V."

   Auch in der neuen Ausgabe unseres Mitteilungsblattes berichten wir wieder über Ereignisse, die jüdisches Leben in Bochum in Vergangenheit und Gegenwart betreffen, über Projekte unseres Vereins und der Organisationen in Bochum, mit denen wir kontinuierlich zusammenarbeiten.
   Das von Gerd Liedtke, dem Ehrenvorsitzenden des „Freundeskreises Bochumer Synagoge“ herausgegebene Buch: Die neue Bochumer Synagoge. Bilder und Texte, kennen die meisten Leser sicher schon, vielen ist es zugeschickt worden. Die Resonanz – auch bei unseren Lesern – war sehr gross. Manfred Keller hat das Buch in einer Veranstaltung im Museum Bochum einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Wir drucken den Text ab.
   2011 erschien ein bemerkenswertes Buch von Jürgen Priamus, dem Gründungsdirektor und langjährigen Leiter des Instituts für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen. Priamus beschäftigt sich mit Alfred Meyer, NS-Gauleiter im Bereich WestfalenNord, einem der Multifunktionäre der NSDAP. Dieser Personenkreis stand bisher nicht im Vordergrund der Forschung, gleichwohl wäre ohne sie das NS-System kaum funktionsfähig gewesen. Hubert Schneider stellt das Buch vor.
   Anlässlich des 70. Jahrestages zur Einführung des die Juden offen diskriminierenden „gelben Sterns“ hielt Hubert Schneider auf Einladung der Vereinigung der Verfolgten des Nazisystems (VVN-Bund der Antifaschisten) einen Vortrag, den wir ebenfalls hier veröffentlichen.
   Michael Rosenkranz, Mitglied der jüdischen Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen, den Lesern als regelmäßiger Autor dieses Heftes bekannt, berichtet über das Forum „Juden & Christen“ in Hattingen.
   Vor einigen Wochen wurde am Standort „Saure Wiese“, einem ehemaligen Zwangsarbeitslager des Bochumer Vereins, ein eindrucksvoller Gedenkort eingerichtet. Günter Nierstenhöfer berichtet darüber.
   Im letzten Heft berichtete Sabine Krämer über ihr Forschungsprojekt „Ostjuden in Bochum“. Sie arbeitet weiter an dem Thema und berichtet erneut darüber.
   Zu den traurigen Meldungen des vergangenen Jahres gehört die Nachricht vom Tode Klaus Kunolds. Er war Gründungsmitglied unseres Vereins und einer der Protagonisten der Erinnerungskultur in Bochum. Hubert Schneider schreibt eine Würdigung.

Herzlichst Ihre Redaktion